Immobilienkredit

Es gibt zwei verschiedene Arten von Immobilienkrediten: privater Immobilienkredit und gewerblicher Immobilienkredit.

Bei einem Immobilienkredit handelt es sich um die Finanzierung von Wohneigentum oder auch um Sanierungsmaßnahmen. Als Sicherheit dient bei diesem Kredit die Immobilie die finanziert wird. Der aufgenommene Kredit wird als Grundschuld in das Grundbuch eingetragen.

Bei dem privaten Immobilienkredit wird unterschieden ob die finanzierte Immobilie eigen genutzt wird oder vermietet werden soll. Es können Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen sowie auch Mehrfamilienhäuser finanziert werden.

Bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung handelt es sich um Firmen oder Gewerbebetreibende. Entweder wird die Immobilie gewerblich genutzt oder aber sie gehört zum Betriebsvermögen und wird wohnwirtschaftlich genutzt.

Die Rückzahlung eines Immobilienkredits ist bei der privaten sowie bei der gewerblichen Finanzierung gleich. Dieser Kredit wird in monatlichen festen Raten an den Kreditgeber zurückgezahlt. Die Rate beinhaltet die Zinsen sowie die Tilgung des Kredits, es sei denn es wurde eine Tilgungsaussetzung vereinbart. Bei einer Tilgungsaussetzung zahlt der Kreditnehmer nur die Zinsen für den beanspruchten Kredit.

Bevor ein Immobilienkredit vergeben wird prüft der Kreditgeber die Bonität des Antragsstellers und auch den Wert der zu finanzierenden Immobilie. Bevor eine Zusage erteilt werden kann, muss der Antragsteller alle benötigten Unterlagen eingereicht haben.

Für einen Immobilienkredit fallen Zinsen an und dies über die gesamte Laufzeit des Kredits. Bei der Finanzierung von Eigentum handelt es sich sehr oft um hohe Kreditsummen und diese können nur in den seltensten Fällen schnell zurückgezahlt werden. Ein wichtiger Punkt bei der Immobilienfinanzierung ist das Eigenkapital, dieses senkt nicht nur die Laufzeit, sondern es werden auch weniger Zinsen fällig. Es wird ein Eigenkapitalanteil von 30% empfohlen und sollte auch angestrebt werden. Natürlich bieten viele Banken eine 100% Finanzierung an, aber diese ist meistens recht teuer und die Laufzeit ist hier auch länger.

Egal ob es sich um einen Immobilienkredit oder um eine andere Kreditform handelt, eine kurze Laufzeit bedeutet auch immer günstigere Zinsen. Dies hört sich im ersten Moment für viele sehr interessant an, aber es ist nicht für alle Kreditnehmer ratsam. Eine kurze Kreditlaufzeit bringt nicht nur Vorteile, sondern die monatliche Abtragung ist deutlich höher wie bei einer langen Laufzeit. Die Zinsen sind bei langen Laufzeiten höher, dafür ist aber die monatliche Belastung geringer.

Natürlich möchte jeder bei einem Immobilienkredit niedrige Zinsen haben, aber es ist viel wichtiger, dass die monatliche Belastung zur Haushaltskasse passt und dies für die nächsten Jahre.

 

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